Bereits auf der Melbourne International Motor Show 2004 hatten Holden und Elfin zwei Frontmotor-Sportwagen-Studien gezeigt, von denen die Variante mit verkleideten Rädern dem jetzt zur Serienproduktion freigegebenen Elfin MS8 schon sehr nahe gekommen war. Die lange Fronthaube mit einem gewaltigen Luftschacht für den 5.7-Liter-V8 von Holden wurde komplett adaptiert. Der kleine Windabweiser machte einer ordentlichen Windschutzscheibe für den Straßen-Roadster Platz, und hinter den zwei Sportsitzen wölben sich solide Überrollbügel. Das Fahrzeug ist – wie bei Elfin Tradition – auch für die Rennstrecke konzipiert. In der Basis-Version leistet das Aluminium-Triebwerk 334 PS ( 245 kW ), ein Potential, das ausbaufähig ist. Wie bereits bei der Studie gezeigt, ist für den Wettbewerb der Raum für den zweiten Sitz abgedeckt. und es bleibt bei dem kleinen Windabweiser.
Technisch gesehen, wartet der MS8, genannt „Streamliner“, mit einem präzise zu schaltenden 6-Gang-Getriebe, Traktionskontrolle, „Cruise control“ und einem ausgewogenen Sportfahrwerk mit verstellbaren Koni-Dämpfereinheiten auf. Wohldimensionierte Bremsscheiben ( vorn 32 x 343 mm, hinten 18 x 315 mm ), ABS und 19-Zoll-Aluräder gehören zum Standard des nur dreieinhalb Meter langen Autos von „down under“. Im Gegensatz zum MS8 „Racer“ nimmt sich das Leder-Interieur des Roadsters alles andere als puristisch aus. Gegen Aufpreis werden je nach Gusto ein Stoffverdeck mit Rahmen, Abdeckungen für das Cockpit und ein Hardtop geliefert.
Begeistert von den Synergien zwischen seiner Sportwagen-Manufaktur und Holden hofft Bill Hemming, Entwicklungschef von Elfin, auf eine jährliche Produktion von hundert Roadstern in Murrumbeena, Victoria. Individuelle Kundenwünsche sind willkommen.