Suche starten
 

HomeParentMagazinParentSportwagen-DatenbankParentAlpine-Renault A 310 V6
Alpine-Renault A 310 V6
Debüt 1971
Technische Details
Hersteller Alpine-Renault
Baureihe A310
Typ A 310 V6
Bauzeit 1971 - 1984
Baujahr 1979
Hubraum 2664 cm³
Bohrung/Hub 88 / 73 mm
Leistung 150 PS / 110 KW
Gewicht 1020 kg (mit 55 Liter)
Leistungsgewicht 6.8 kg / PS
0 - 100 km/h 7.5s
0 - 160 km/h 19.3s
0 - 200 km/h 40s
Vmax224 kmh





Redaktionsservice
Sie möchten diesen Artikel verwenden?

redaktionsservice.pdf (84 KB)
Alpine-Renault A 310 V6
Der Alpine Renault A 310, der beim Salon de l’Automobile in Genf im Frühjahr 1971 debütierte, war im Prinzip ein A 110, dem man anständige Manieren beigebracht und statt des knappen Trikots einen sportlichen Straßenanzug übergestreift hatte. Die Höhe von 1150 mm, die flache Frontpartie mit einer ganzen Batterie von Scheinwerfern, die Gummi-Stoßdämpfer von eher visuell-symoblischem Wert, die schwarzen Lamellen über der senkrecht stehenden Heckscheibe machten indessen aus seiner Affinität zum Pisten-Renner keinen Hehl.

500 Stunden überwiegender Handarbeit waren in der Regel vergangen, wenn ein A 310 die Sportwagenmanufaktur Jean Rédélés in Dieppe verließ. Seine Polyesterkarosserie war verschraubt mit dem Zentralrohrrahmen. Man behielt vorn die Einzelradaufhängung an Querlenkern und Schraubenfedern und den Stabilisator bei und ersetzte hinten die Pendelachse des Berlinette mit ihren Schublenkern und Schraubenfedern durch das gleiche Prinzip, das 1973 schließlich auch im A 110 Einzug hielt.

Das Triebwerk, zunächst der 1605-cm³-Motor des Renault 16, der bei Amédée Gordini auf 115 PS erstarkt war, wurde längs hinter der Hinterachse eingebaut. Er war auf 10,2 : 1 verdichtet und arbeitete nach dem Querstromprinzip, durch zwei Weber Doppel-Horizontalvergaser verpflegt. Obwohl der lange Hub und der Ventilantrieb, den eine seitlich liegende Nockenwelle via Stoßstangen besorgte, hohen Drehzahlen des Reihenvierzylinders eigentlich nicht förderlich war, ließ er sich 7500/min ohne jeglichen Protest gefallen. Die periphere Lage der Maschine wurde am anderen Ende dadurch ausgewogen, dass man Reserverad, Sicherheitstank (aus verformbarem Manolen) und Wasserkühler unter der Bughaube verstaute, wodurch der Gepäckraum auf ein Minimum reduziert wurde. Dennoch war die Straßenlage durchaus nicht frei von Problemen. Hatte man die bereits weit im sportlichen Bereich angesiedelte Haftgrenze überschritten, schwenkte das Heck mehr oder minder dramatisch aus, und der A 310 wollte von kundigen Händen eingefangen sein. In der winzigen Fahrgastzelle, in der hinten kurzfristig auch zwei Pygmäen mitreisen konnten, ruhte man komfortabel, gleichwohl fast liegend, umgeben von einem behaglichen Interieur, vor sich eine übersichtlich-vernünftige Instrumentierung.

Nur kurz überlebte das Vierzylinder-Modell seinen designierten Nachfolger, den A 310 V6, den 1977, im Jahr nach seiner Vorstellung, 260 Bundesbürger erstanden. Im Heck unter einem nun unabgedeckt und schräg eingepassten Fenster – im Herstellerland Frankreich Standard von Anfang an - hauste nun jener V6, der seinen Dienst normalerweise in milderer Form bei Prestige-Limousinen von Volvo, Peugeot und Renault versah, und leistete im A 310 150 PS bei 6000 U/min, die in den ursprünglich vier Gängen – der Vierzylinder hatte deren fünf – jeweils hurtig erreicht wurden. Das relativ großkalibrige Triebwerk trat von unten heraus stark an und war für 225 km/h gut, 20 mehr als sein Vorgänger.

Zehn weitere PS legte der V6 GT von 1984 mit der Standard-Kraftquelle von 2849 cm³ zu und erreichte in einer 200 PS starken Turbo-Variante mit 2458 cm³ sogar 250 km/h. Der Kunststoffaufbau war nun mit dem Rahmen zu einem Halbmonocoque verklebt. 1992 folgte mit dem gründlich überarbeiteten A 610, dessen V6 man etwas mehr Hub und damit ein Volumen von 2983 cm³ gegönnt hatte, der schnellste Serien-Renault aller Zeiten. Gleichwohl schlug 1995 das letzte Stündlein für die Baureihe nach rund 19 300 Exemplaren, vor allem wegen mangelnder Nachfrage auf dem nordamerikanischen Markt, auf den man große Hoffnungen gesetzt hatte.

Verwandte Themen

Community

  Jetzt kommentieren

  Jetzt Userbilder uploaden


Hier anmelden und eigene Bilder hochladen
Quicklinks

User Login
Benutzername
Passwort

eingeloggt bleiben

Sportwagen-Datenbank Lexikon
Hersteller
Debüt
Modell
Sportwagen anzeigen | Auto anzeigen
MG TC
MG TC im Sportwagen - Lexikon - Datenbank

Ferrari Vermietung, Ferrari mieten und selber fahren
Detroit 2010 Girls in der autogericke.de Bildershow
Detroit 2010 Girls
Detroit 2010 Girls in der autogericke.de Bildershow

Topten
Drehmomemt
1.Bristol Fighter T
2.Lotec Sirius
3.SSC Ultimate Aero TT
 
Weitere Werte...

Newsletter
Name
E-Mail
Newsletter Abonnieren





Anzeige





Sportwagen Datenbank Automarkt F1Total.com - Formel 1