Richard Lloyd, alter Rennstratege, der auch beim Bentley-Triumph bei den 24-Stunden von Le Mans 2003 die Fäden zog, arbeitet zusammen mit seinem Geschäftspartner Harry Handkammer an einer Rennversion des Jaguar für die FIA-GT3-Europameisterschaft 2007. Für dieses Projekt wurden zwei ehemalige Apex-Mitarbeiter wieder angeheuert: Dave Ward als Koordinator und Howden Haynes für de Design- und Entwicklungsarbeit. Bereits im Dezember soll der Prototyp des XKR GT3 mit der Testphase beginnen.
„Der XKR ist zweifelsohne eine ideale Plattform für das GT3-Programm“, freut sich Jaguar-PR-Mann und Vorstandsmitglied Stuart Dyble über das private Engagement von Apex Motorsport und verspricht sich von dem Renneinsatz Synergien für den Hersteller.
Obwohl die FIA-GT3-Europameisterschaft erst ein Jahr jung ist, erfreut sie sich zunehmender Beliebtheit. Serien-Promoter Stéphane Ratel, der 1995 das GT-Festival aus der Taufe gehoben hatte und inzwischen neu etablierte, ist diese Bereicherung der Serie höchst willkommen.
Lloyd führt derzeit intensive Gespräche mit interessierten Teams, da 2007 vor den sechs europäischen Meisterschaftsläufen ein Rennen im Rahmenprogramm des Grand Prix von Australien ausgetragen werden soll. Ein attraktives Betätigungsfeld, wie Lloyd meint, zumal sich Dave Ward in der Rennszene auf dem Fünften Kontinent bestens auskennt. Hier hatte er in den letzten zwei Jahren als Manager eines Top-Teams der V8-Serie fungiert. Sechs Rennfahrzeuge (Abnehmer vorausgesetzt) will Apex Motorsport mit dem „Segen“ von Jaguar bis zum Saisonstart auf die Räder stellen.
autogericke.de / 03.11.2006